Purple Cow. So infizieren Sie Ihre Zielgruppe durch Virales Marketing
Seth Godin
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Updated 2008-11-19
Release: 2004-02
Campus Verlag
Pages: 202 (Gebundene Ausgabe)
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Description:
Eine "Purple Cow" ist für ihn ein Produkt, das so bemerkenswert ist, dass sich das durch Mundpropaganda herumspricht und alle es haben wollen. Es macht sich seine Werbung selbst. Das bedeutet nicht, dass es kostengünstiger ist, eine Purple Cow zu lancieren -- schließlich wird auch die tollste Sache schnell langweilig, die nächste Sensation muss her. Und Innovationen am laufenden Band zu produzieren ist ein Kraftakt. Zudem scheuen die meisten Leute das Risiko, das damit untrennbar verbunden ist, denn die meisten Purple Cows sind schräg, ungewöhnlich oder schier verrückt. Über ganz normale Wertarbeit erregt sich eben niemand, es muss schon etwas Besonderes sein. Design und Marketing müssen Hand in Hand arbeiten, um eine Purple Cow zu schaffen, weshalb man, so Godin, die Geschäftsführung am besten gleich einem Marketingmenschen übergibt.
Seth Godins Buch ist ein interessanter Denkanstoß für eine völlig neue Art der Vermarktung, die gewöhnungsbedürftig ist, und die die meisten Unternehmen nicht im entferntesten beherrschen. Seine Thesen sind wie gewohnt einleuchtend, das Buch flott geschrieben. Dennoch nervt die Vielzahl an amerikanischen Beispielen; viele davon betreffen Produkte, die hier zu Lande kein Mensch kennt. Auch ein paar mehr konkrete Tipps dafür, wie virales Marketing in der Praxis funktioniert, hätte man sich gewünscht. Einen viel zu großen Teil des Buches nehmen Erklärungen ein, warum Werbung nicht mehr funktioniert. Witzig ist dagegen sein Bericht, wie er die Vermarktung seines neuen Buches (natürlich à la Purple Cow) organisiert hat. Ein deutscher Buchhändler wäre bei solchen Vorschlägen sicher in Ohnmacht gefallen. --Sylvia Englert
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Portfolio Hardcover - 2003-05
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